Wie funktionieren Rauchwarnmelder?


Rauchwarnmelder, auch Rauchmelder genannt, sind unverzichtbar in jedem Haushalt und Gebäude. Die meisten Opfer eines Brandes erwischt es nachts im eigenem Haus. Dabei ist das Gefährlichste der Rauch, der in sehr vielen Fällen zu einer Rauchvergiftung und damit auch häufig zum Tod führt. Da sind Rauchwarnmelder doch eine geringe Investition in Ihre Sicherheit, oder?

Wie die Rauchmelder funktionieren

Es gibt verschiedene Varianten der Rauchwarnmelder. Hierbei unterscheidet sich die Art der Reize, die den Alarm auslösen. Dies geschieht entweder durch die konstante Messung der Verbrennungsgase (wie zum Beispiel Kohlenstoffmonoxid) in der Luft. Hierbei liegt der große Vorteil darin, dass die sogenannten Brandgasmelder auch in besonders warmen und staubigen Räumen einsetzbar, in denen andere Versionen von Rauchwarnmeldern oft versagen. Für den normalen Haushalt sind allerdings auch die optischen Rauchmelder ausreichend. Diese erkennen das Feuer an den Reflexionen, die die Rauchpartikel in der Luft verursachen und die es bei klarer Luft nicht gibt. Alternativ sind auch Ionisationsrauchmelder im Umlauf, die durch Versendung von radioaktiven Strahlen die Gefahr erkennen. Diese Rauchwarnmelder sind allerdings nicht zu empfehlen, da sie der Gesundheit aufgrund der Radioaktivität schaden können und nur schwer zu entsorgen sind. Weiterhin gibt es Wärmerauchmelder, die bei Überschreitung einer bestimmten Raumtemperatur ausgelöst werden. Die Schwelle liegt meistens bei etwa 60 °C.
Bei Auslösung des Alarms ertönt ein penetranter Ton, der in kurzen Abständen erklingt und Sie so aus dem Schlaf reißt bzw. Sie in den betroffenen Raum ruft oder aber die Nachbarn warnt.
Ihr Rauchwarnmelder wird mit Batterien betrieben, die rechtzeitig, meistens mit ca. 30 Tagen Vorlaufzeit, einen Warnton abgeben, damit Sie diese rechtzeitig auswechseln können.

Tipps zur Anwendung

Empfehlenswert ist es, in jedem Raum Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung einen Rauchwarnmelder anzubringen. Insbesondere bei Häusern, in denen zum Bau viel Holz oder gar ein Strohdach verwendet wurde, ist dies unerlässlich. Da die Rauchwarnmelder kleine, flache, runde und weiße Gerätschaften sind, die durch Batterien betrieben werden, lassen sie sich sehr unauffällig überall anbringen. Dies erfolgt meistens durch Schrauben oder Dübel, um die optimale Fixierung zu garantieren. Die Decke eines Raumes ist der beste Anbringungsort, da warme Luft und Rauch bekanntlich nach oben ziehen und so am schnellsten Alarm geschlagen werden kann. Außerdem sollten Sie einen Ort wählen, den sie bei einem eventuellen Fehlalarm oder für das gelegentlich notwendige Auswechseln der Batterien gut mit einer Leiter erreichen können.
Laut der DIN-Anwendungsnorm sollten Rauchwarnmelder in Schlafzimmern, Kinderzimmern und dem Flur als Fluchtweg angebracht werden. Allerdings ist es optimal für Ihre Sicherheit, etwas mehr zu investieren und in jedem Raum einen Rauchmelder anzubringen. Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus mit Gemeinschaftstreppenhaus wohnen, ist es angebracht, mit dem Vermieter über das Anbringen von Rauchmeldern im Treppenhaus zu sprechen.
Die Rauchwarnmelder sind nicht teuer und sollten in jedem Haushalt angebracht sein. Schließlich sind die kleinen Geräte Lebensretter!

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